4 unabdingbare Praktiken, um in jungen Jahren Millionär zu werden

Millionär möchten die meisten Menschen sein, doch wirklich glücklich sind wohl diejenigen, die es mit 30 geschafft haben. Das kann bei einem guten Start gelingen, es gehören aber 4 unabdingbare Praktiken dazu.

Millionär werden: Ist das realistisch?

Offenbar schon, denn es kommen in Deutschland zu den rund 400.000 Millionären alljährlich knapp 20.000 dazu. Die genauen Zahlen sind leider nicht bekannt, weil Betuchtere ihren Reichtum nicht unbedingt publizieren. Dennoch gibt es Versuche, die Reichtums- und Armutsverteilung etwas genauer zu beleuchten. Dazu gehört der “World Wealth Report“ der Beratungsgesellschaft Capgemini, der schon sehr lange erscheint und sich damit auf belastbare Analysen stützt. Auch Hintergründe des Reichtums spielen dabei eine Rolle. Die Frage aller Frage lautet: Lohnt sich viel Arbeit, um sehr jung sehr vermögend zu werden? Die Antwort findet sich in den 4 unabdingbaren Praktiken auf dem Weg zu mehr als soliden Finanzen:

  • Geld nicht überbewerten
  • Fleiß
  • Netzwerken
  • schon zeitig an der Börse investieren

Nummer 1: Geld nicht überbewerten?

In der Tat. Viele Millionäre haben nicht direkt für ihre erste Million gearbeitet, dieses Ziel stand nicht im Fokus. Darauf verweist der Reichtumsforscher Thomas Druyen von der Wiener Sigmund-Freud-Privatuniversität, der mehrere Hundert Reiche interviewte. Es seien vor allem obsessive Unternehmer, so Druyen, die ein großer “Verwirklichungswille” antreibe. Sie möchten gestalten, sie gründen Firmen auch unter einem gesellschaftlich-sozialen Blickwinkel. Wenn sie damit Erfolg haben, schlägt sich dieser auch finanziell nieder.

Nummer 2: “Ohne Fleiß kein Preis”

Auch für einträgliche Geschäftsideen ist höchster Einsatz der Entrepreneure erforderlich. Gründer haben nicht viel Geld, sie können nicht alles delegieren. Dass sie phasenweise (fast) alles allein machen, hat den Vorteil, dass sie ihr Unternehmen in jeder Verästelung kennen. Außerdem sparen sie Honorare und Lohnkosten, den Überschuss investieren sie in ihre Geschäftsidee. Gerade die Start-up Generation der Online-Ära nimmt den Laptop obligatorisch mit in den “Urlaub”. Gearbeitet wird eigentlich immer, Langeweile gehört zu den exotischen Fremdwörtern. Übrigens halten sich wirklich erfolgreiche Selfmade-Millionäre auch von Alkohol und Drogen fern.

Nummer 3: Netzwerken

Netzwerke waren schon immer erforderlich, nur waren sie früher nicht ganz so einfach zu knüpfen. Das Online-Zeitalter macht die Vernetzung sehr viel einfacher, dennoch funktioniert nichts ohne kommunikative Fähigkeiten. Zu diesen gehört nicht allein verkäuferischer Charme, sondern auch Respekt vor anderen Menschen und ihren Ideen. Auf diese Weise lassen sich wirklich wertvolle Partner finden, ohne die Erfolg nicht möglich ist. Die eigene gute Ausbildung ist die zweite Seite dieser Medaille. Wer gute Leute finden will, muss natürlich selbst gut sein.

Nummer 4: zeitig das Geld arbeiten lassen

Wenn die vorbenannten Praktiken funktionieren und ein Gründer schon etwas Geld übrig hat, sollte er es an der Börse für sich arbeiten lassen. Damit ist nicht direktes Daytrading gemeint, obwohl das auch funktionieren kann. Es verlangt aber eine ganz bestimmte Persönlichkeitsstruktur. Jedoch gehören zu den reichsten Menschen dieser Welt investierende Spekulanten, was in diesem Kontext positiv zu bewerten ist. Sie stecken ihr Geld in innovative Firmen, deren Aktien aktuell noch krass unterbewertet sind. Mit dem Gespür für große Gewinne kaufen sie Wertpapiere von Google, Amazon, Apple und heute vielleicht Alibaba, als der Welt noch die Fantasie für die kommenden Kurssprünge fehlt. Damit entstehen sehr schnell wirklich große Vermögen.

Link:

Capgemini Wohlstandsberichte