Heizung regulieren, Handy-Vertrag wechseln: So schmälern Sie unnötige Ausgaben

Geräte im Stand-by-Modus, unnötige Mahngebühren, ein ungünstiger Handy-Vertrag: Es gibt viele Stellen, an denen sich im Haushalt Geld sparen lässt. Mit diesen vier Tipps verringern Sie Ihre Ausgaben ohne viel Aufwand.

Stromanbieter prüfen

In jeder Region gibt es verschiedene Stromanbieter, die miteinander konkurrieren. Für Sie als Verbraucher eröffnet dies Sparpotential, denn oft werden günstigere Tarife angeboten – manchmal um bis zu 100 Prozent und mehr – und wer diese nutzt, spart langfristig eine ganze Menge Geld.
Der Wechsel ist schnell erledigt und erfolgt meist innerhalb von vier Wochen.

Selbiges gilt für Telefon und Internet. Flatrates sind eine gute Alternative zu festen Tarifen, und wer zusätzlich noch die Telefonierzeit pro Tag reguliert, spart monatlich ohne Probleme 15 bis zu 20 Euro.

Geräte komplett ausschalten

Elektronische Geräte sollten nicht im Stand-By-Modus betrieben werden. Sinnvoller ist es, sie nach dem Betrieb komplett auszuschalten. Lampen werden am besten mit modernen Energiesparleuchten betrieben. Die sparen nicht nur Stromkosten, sondern haben auch eine längere Haltbarkeit. Wer neue Geräte kauft, sollte auf die Energiesparklasse achten. Geräte mit den Kennungen „A“ bis „A++“ sind optimal, um Strom zu sparen. Die Mehrkosten der Anschaffung werden durch den niedrigen Verbrauch schnell wieder reingeholt.

Der Kühlschrank frisst ebenfalls Strom. Oft ist das Kühlgerät auf zu hoher Stufe eingestellt, wodurch die Lebensmittel zwar frisch bleiben, jedoch auch ein großes Loch in die Stromrechnung reißen. Als Faustregel gilt: Stufe 1 genügt, um die Lebensmittel zu kühlen. Speisen, die eine niedrigere Temperatur benötigen, werden am besten in das Kühlfach gelegt.

Jenes sollte zudem regelmäßig entfrostet werden, denn das Eis verlangsamt den Kühlprozess und erhöht die Stromkosten.
Kühlschrank und Tiefkühltruhe werden am besten in einigem Abstand zu „warmen“ Geräten aufgestellt. Herd, Spülmaschine und Co. bremsen die Kühlleistung ab und erhöhen den Energieverbrauch. Idealerweise befindet sich die Tiefkühltruhe abseits der Küche in einem Keller- oder Waschraum.

Heizung im Winter und Sommer?

Im Sommer wird keine Heizung benötigt. Wer eine Zeitschaltuhr einbaut, reguliert die Temperatur automatisch und erspart sich unnötige Kosten. Im Winter wird die Heizung am besten auf Zimmertemperatur eingestellt. Ideal sind 18 bis 20 Grad, im Kinderzimmer dürfen es ein bis zwei Grad mehr sein. Zusätzlich spart, wer den Heizkörper regelmäßig entlüftet. Auch hier gilt: nach modernen Modellen mit guter Sparklasse Ausschau halten.

Übrigens kann auch die Waschtemperatur reduziert werden. 60 Grad genügen für weiße Wäsche, moderne Waschmittel drücken die benötigte Temperatur gar auf 40 Grad. Prüfen Sie, ob Ihr Gerät über einen Energiesparmodus verfügt und wechseln Sie gegebenenfalls auf ein „A++“-Modell.

Mahngebühren rechnen sich nicht

Einmal eine Rechnung zu spät bezahlt und schon entstehen hohe Mahngebühren. Kalkulieren Sie, wie viel an Mehrkosten Sie pro Jahr unnötigerweise bezahlen und nehmen Sie Veränderungen vor. Einzugsermächtigungen und Co. sind eine gute Möglichkeit, verpasste Rechnungen zu vermeiden. Wenn doch einmal kein Geld auf dem Konto ist, lässt der Rechnungssteller sicher mit sich reden. Wer die Spartipps berücksichtigt, sollte aber ohnehin genug Geld einsparen, um Geldsorgen künftig zu vermeiden.