Kork, PVC und Stoff: Wie Sie Yogamatten aus unterschiedlichen Materialen pflegen

 

Wer zweimal pro Woche Yoga übt, versenkt über das Jahr verteilt viele Stunden und Schweißperlen in der Yogamatte. Früher oder später fängt die Matte an zu müffeln und muss gereinigt werden. Wie die Pflege der Matte am besten gelingt, erklären wir.

Yogamatte in die Waschmaschine?

Viele Yogamatten können problemlos in der Waschmaschine gewaschen werden. Auf dem Beipackzettel findet sich die optimale Waschtemperatur oder gegebenenfalls ein Hinweis, dass die Matte von Hand gewaschen werden sollte. Ist ein Waschgang in der Trommel nicht möglich, bietet sich ein schonendes Handwaschprogramm an. Doch welche Matte braucht welche Pflege?

Welche Matte braucht welche Pflege?

Kautschuk-Matten müssen in der Regel oberflächlich gereinigt werden. Es genügt, die Matte regelmäßig mit einem feuchten Tuch abzuwischen und sie anschließend gut trocknen zu lassen. Selbiges gilt für Korkmatten: Feucht abwischen, bei Bedarf mit einem sanften Reinigungsspray behandelnd und abtrocknen.
PVC-Matten sind weniger empfindlich und können mit Wasser und Essig oder einem Reiniger aus dem Fachgeschäft gepflegt werden. Um Schweiß und Co. zu entfernen bieten sich desinfizierende Mittel aller Art an. Eine Stoffmatte kann oftmals einfach in die Waschmaschine geworfen werden und sollte anschließend von allen Flecken und Gerüchen befreit sein.

Die Yogamatte zwischendurch sauber machen

Damit die Yogamatte lange sauber und frisch bleibt, wird sie am besten einmal pro Woche gereinigt. Hierfür bietet sich eine Wasser-Essig-Teebaumöl-Mischung an, die sanft aufgetragen und anschließend kurz mit kaltem Wasser abgespült wird. Alternativ kann ein Yogamatten-Spray aufgetragen werden. Weitere Alternativen sind hochprozentiger Alkohol oder ein Aloe-Vera-Wasser-Gemisch. Wer ein solches Spray selbst herstellen möchte, benötigt ein paar Zutaten:

– Ätherisches Öl
– Teebaumöl
– Wasser
– Leere Sprühflasche

Die Zutaten werden gemischt und in die halb mit Wasser gefüllte Sprühflasche gegeben. Das ätherische Öl kann je nach Geschmack beigemengt werden – bis zu 30 Tropfen oder mehr, wenn die Matte besonders gut duften soll. Anschließend nur noch kräftig schütteln und fertig ist das Spray, welches nach jeder Reinigung aufgetragen werden kann. Nicht nur Yogamatten lassen sich damit behandeln, sondern auch Handtücher und Co.

Die Intensivreinigung: So klappt´s

Wer seine Matte täglich verwendet, womöglich sogar mehrmals, kommt an einer intensiven Reinigung nicht vorbei. Die Waschmaschine bietet sich hierfür meist nicht an. Stattdessen empfiehlt sich eine Basisreinigung in der Badewanne oder Dusche. Hierfür wird die Matte aus Stoff oder PVC gründlich abgespült, bis das Wasser klar ist. Alternativ kann die Matte auch kurz eingeweicht werden. Anschließend muss die Matte je nach Stoff mit einem geeigneten Reiniger nachbehandelt, noch einmal kurz abgespült und sorgfältig abgetrocknet werden.
Die Yogamatte muss vollständig trocken sein, bevor sie wieder zum Einsatz kommen darf. Ansonsten kann sich Feuchtigkeit zwischen den Fasern sammeln und Gerüche hervorrufen.

Reinigen Sie Ihre Yogamatte regelmäßig, um Gerüche zu vermeiden, die Rutschfestigkeit der Unterlage zu bewahren und vor allem: Sich beim Yoga wohl zu fühlen. Wer Beschaffenheit und Material der Matte berücksichtigt, kann bei der Reinigung nicht viel falsch machen. Wie die Matte gar nicht erst schmutzig, erklärt Wikihow.

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