Schwere Rezession von Bundesbank erwartet

Nicht nur die Menschen leiden massiv unter den Einschränkungen der Coronakrise, sondern auch die Wirtschaft. Überraschend ist es deshalb nicht, dass die Nachrichten Schweiz eine schwere Rezession erwarten. Die Gründe dafür sind vielfältig, wie Millionen Kurzarbeiter, etliche betroffene Branchen und der allgemeine Rückgang der Wirtschaftsleistung. Allerdings gibt es auch ein Licht am Horizont, so sind sich Experten sicher.

Immer mehr Kurzarbeiter

In ihrem jüngsten Monatsbericht teilte die deutsche Notenbank mit, dass die Wirtschaftsleistung im ersten Quartal wahrscheinlich „breit angelegt und kräftig“ geschrumpft sei. In der zweiten Jahreshälfte soll es nicht besser werden. Experten sind sich sicher, dass die wirtschaftlichen Einschränkungen sich auch hier stark niederschlagen werden.

So geht die Bundesbank davon aus, dass die Coronakrise bereits im April die Zahl der Kurzarbeiter auf mehr als eine Millionen ansteigen lassen wird. Im Vergleich zur Wirtschaftskrise 2009, wo es zu Spitzenzeiten etwa 1,44 Millionen Kurzarbeiter gegeben hat.

Schlimmer als 2009

Zudem wird gesagt, dass der Wirtschaftseinbruch nun auch mehr Branchen treffen wird. Dazu die Bundesbank-Experten: „Die aktuelle Schärfe der Rezession zeigt, dass die Kurzarbeit wesentlich bedeutsamer sein wird als noch vor 11 Jahren.“ Natürlich kann noch niemand voraussagen, wie schwer die wirtschaftliche Rezession sein wird.

Aus der Sicht der Bundesbank hängt das davon ab, welche weiteren wirtschaftlichen Einschränkungen es gibt oder ob jene gelockert werden. Dennoch ist eine erhebliche Restriktion unvermeidlich, bis das Virus endlich besiegt ist.

Es geht bergauf

Ein Experte weiter: „Momentan scheint es eher unwahrscheinlich, dass die Wirtschaft sich schnell und stark erholen wird.“ Ein wichtiger Faktor bei all dem ist, wie schnell Verbraucher, aber auch Unternehmen zum normalen Alltagsverhalten zurückkehren werden. Aufatmen können Sie aber auch, denn nach den Experten ist es nicht zu befürchten, dass sich die Wirtschaft in einer dauerhaften Abwärtsspirale befindet. Ein großer Dank geht dabei an die sozialen Sicherungssysteme.

Zusätzlich erhalten viele Betriebe geldpolitische Hilfe von der Europäischen Zentralbank. Hinzu kommen die Stützungsprogramme der Bundesregierung. Grob gesagt bedeutet das, dass es unsere Wirtschaft in den nächsten Monaten noch ziemlich schwer hat und meist fallen wird, doch nach einer Weile kommt die Erlösung und die Wirtschaft erholt sich wieder. Ein dauerhafter Einschnitt in die Wirtschaft ist also nicht zu erwarten.